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TrainTeamBerlin

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Problem:

Bei den MSTS-Originalstrecken habe ich kaum Probleme. Bei PT 4, PT 9, HQB 1.3 (Harzer Schmalspurbahnen (Freeware) und LzSuO habe ich nur selten Framedrops.

Bei dem neu erworbenen PT 37 habe ich erhebliche Framedrops, teilweise bis 4 fps und Appcrashs.

Der Durchschnittswert liegt bei 59 - 60 fps.

Mir ist auch aufgefallen, dass ich seit Kurzem s.g. microfreezes habe. D.h., der PC friert für einen Sekundenbruchteil ein, z.B. der Mauszeiger lässt sich für ganz kurze Zeit nicht bewegen.

Ich war schon drauf und dran, Windows 7 neu zu installieren. Habe mich dann aber erstmal dagegen entschieden, weil dieses Problem auch auf der anderen SSD unter Windows 10 auftritt, sogar in dem alten Microsoft Game „Spider Solitär“.

Ich hoffe Ihr könnt mir einen Tipp geben, um das Problem zu beseitigen.

 

Und dann ist mir an PT 37 noch aufgefallen, dass man im Aufgabeneditor die vorgefertigten Spieler-Routen nicht öffnen und bearbeiten kann. Bisher weiß ich dafür noch keine Abhilfe.

 

PC-Hardwarekonfiguration:

·         MSI H87-G41 PC-Mate

·         Intel Core i5-4570

·         16 GB DDR-3, PC3-12800H (800 MHz), 4x 4GB dual

·         Nvidia GeForce GTX 660 (letzte Teiberversion)

·         Crucial_CT480BX300SSD1, fixed SSD (C:\ [Windows 10 Pro 64])

·         Crucial_CT120M500SSD1, fixed SSD (O:\ [Windows 7 Ultimate 32])

·         Dual-Boot

 

Software:

·         MSTS ist unter Win 7/32 O:\[C:\] Program Files\Microsoft Games\Train Simulator\ installiert.

·         PT 37 ist unter Win 7/32 O:\[C:\] Program Files\ Microsoft Games\ProTrain 37\ installiert.

·         Comodo Internet Security ist installiert, Antivirus wird aber nach dem deaktivieren des Netzwerkcontrollers ausgeschaltet.
Autocontainment, HIPS, Virusscope und Webfilter sind dauerhaft deaktiviert.

·         MSTS-Grafikeinstellungen: Auflösung=1280x1024x32, allgemeine Darstellungsqualität=vorletzter Balken rechts, Sichtbarkeit=1500, Fehlerschwelle des Terrains=35, Dichte der Außenweltobjekte= 10, Qualität der Weltobjekte=3, Strukturqua. der Weltobj.=3, Qualität der Zugobjekte=3, Strukturqualität der Zugobjekte=3, Oberleitungen=X, Wasser=X, Schatten=X, Niederschlag=X, Entfernte Berge=X, alles andere=deaktiviert.

MSTS-BinPatch Vers.: 1.8.0521.

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Hallo Tom,

für Dein geschildertes Hauptproblem habe ich keine Lösung parat. 

Was aber die abgeblendeten Spielerrouten im Aufgabeneditor anbetrifft, kann ich Dir helfen.

Du suchst Dir im Ordner PATHS die zu der Aufgabe, die Du bearbeiten möchtest, die entsprechende Playerdatei.

Z.B. Zur Aufgabe "BE_02_Uebergabe" gehört die Datei "BE_02_Spieler.pat". ( Anstatt "Spieler" steht auch manchmal der englische Begriff "Player" ).

In dieser pat-Datei gibt es im 2. Absatz "TrackPath" folgende Zeile:

TrPathFlags ( 00000020 )

Entweder machst Du aus der "20" am Ende "08", oder die löschst einfach diese Zeile komplett. In beiden Fällen ist die Spielerroute danach im Aufgabeneditor sichtbar und somit offen für eine Bearbeitung.

 

Viele Grüße

Siggi

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Hallo Tom,

 

Siggi hat ja schon sehr richtig zum Thema der Spielerrouten geantwortet. Besten Dank dafür an dich, @SiggiF . Ergänzend sei hier noch auf den Hintergrund hingewiesen: diese Routen wurden gezielt gesperrt, weil der MSTS nur mit Tricksereien fähig ist, Wendeschleifen bzw. Kreisfahrten zu ermöglichen, vgl. dazu auch

 

Die Frage nach den Einbrüchen der Framerate ist recht einfach zu beantworten: hier wurde ein Innenstadtbereich nachgebaut, der um Dimensionen detaillierter nachgestellt wird, als es in den genannten Vergleichs-Addon der Fall ist (und die zudem für Jahre ältere Rechnertechnik dimensioniert wurden, als es bei PT37 der Fall war). Das bedeutet, dass die Welt-Kacheln randvoll bebeaut ist und der TrainSim deutlich mehr nachzuladen hat als in anderen Strecken. Das führt zu den allseits bekannten Nachladerucklern, die hier als "Framedrops" betitelt wurden.

 

Da die alte Tante MSTS ihr Speichermanagement ums Jahr 2000 herum erhielt und die letzten inoffiziellen Veränderungen am Hauptprogramm (BinPatch) nun auch schon 10 Jahre alt sind, wird sich am Grundroblem nur wenig ändern lassen. Da ist vor allem die Frage, wie viel Aufwand man dafür treiben möchte. Mögliche Ansätze wären:

 

  • der Versuch, MSTS in einer virtuellen Maschine mit Windows XP zum Laufen zu bringen. Kommentar: Wäre hier nicht mein erster Ansatz, da das Hauptrogramm ja hier grundsätzlich wohl unter Win7 flüssig zu laufen scheint
  • den MSTS in eine RamDisk zu laden, um dadurch Nachladeruckler zu minimieren. Kommentar: das habe ich seinerzeit erfolgreich testen können, ist aber mit einigem Aufwand und einem Zusatzprogramm verbunden. Dabei werden alle benötigten Daten in ein virtuelles Laufwerk (deren Daten sich praktisch im Arbeitsspeicher befinden, daher der Name RamDisk) kopiert und der MSTS von dort aus gestartet. Das führt dazu, dass bei Annäherung an eine Nachbarkachel die nachzuladenden Daten aus dem Arbeitsspeicher gelesen werden, obwohl der MSTS glaubt, sie von der Festplatte zu holen. Das hat vor 10 Jahren deutliche Erfolge gebracht - inwieweit sich gegenüber SSD-Festplatten noch Zeitgewinne erzielen lassen, wäre per Experiment herauszufinden.
  • der Umstieg auf OpenRails sei hier auch als Option genannt. OpenRails ist eine freie Simulationsplattform, die mit MSTS-Daten umgehen kann. Dank aktuellerer Engine und Programmierung könnte hier ein Performancegewinn möglich sein. Dummerweise interpretiert OpenRails MSTS-Daten nicht ganz genauso, so dass Aufgaben teils anders abgespielt werden als beabsichtigt und für manche Fahrzeugfunktionen Anpassungen an den Dateien nötig sind. Mangels Erfahrungen kann ich hier wenig zu den Erfolgsaussichten beitragen, da OpenRails aber mit wenig Aufwand beschaffbar ist, wäre das Ganze sicher einen Versuch wert.

 

Darüber hinaus empfehle ich auch einen Blick in die Foren von tssf.eu und https://forum.german-railroads.de/ , wo sich noch mehr MSTS- und OpenRails-Spezialisten tummeln, die bestimmt mehr zum derzeitigen Stand der Optimierungsmöglichkeiten unter aktuellen Windows-Versionen beitragen können.

 

Viele Grüße,

Benjamin

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Hallo,

vielen Dank an SiggiF und BigBenjy für die wertvollen Tipps! Die Variante mit der RamDisk werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. OpenRails ist zwar von der Grafik her eine tolle Sache, gefällt mir aufgrund der Activity-Interpretation nicht. Da ich ausgesprochener Dampflokfan bin (natürlich nicht PT37), stören mich auch die winzigen Wölkchen, die dort produziert werden. Kann man sicher alles anpassen, ist aber mit viel Aufwand verbunden.

Ich glaube ich habe ein Grundproblem der Framedrops beseitigt, wenn auch nicht gefunden. Ich habe sämtliche Energiesparfunktionen aller Devices ausgeschaltet, einige Dienste deaktiviert und die "visuellen Effekte" auf "maximale Leistung" gesetzt. Was genau nun den Ausschlag gegeben hat weiß ich nicht, jedenfalls gehen die fps jetzt nur noch auf minimal 30 herunter - damit kann ich leben.

 

Danke nochmal.

Viele Grüße Tom

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Hallo Tom,

 

danke für deine Rückmeldung! Schön, dass sich das Problem bis zur Zufriedenheit minimieren ließ - von dem beschriebenen Ansatz können bestimmt auch noch andere Nutzer profitieren :thumbsup:

 

Viele Grüße,

Benjamin

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